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Faszientraining für mehr Beweglichkeit

Spätestens seit dem Erfolg der Faszienrolle der Marke Blackroll in den letzten Jahren ist das Thema Faszientraining in aller Munde. Werkzeuge wie dieses, oder auch unser beliebter Faszienball, sind geeignet um durch eine gezielte Selbstmassage Verspannungen der Muskeln und Schmerzen zu beseitigen. Aber wie funktioniert die Massage der Faszien eigentlich?

Faszientraining: Wie lösen die einfachen Übungen verklebte Faszien?

Bevor man einfach auf der schmerzhaften Stelle mit einer Rolle oder einem Ball herumrollt und das Faszientraining beginnt sollte man sich erst einmal das Prinzip dahinter genauer ansehen. Faszien sind ein Teil des Bindegewebes, die den gesamten Körper wie ein “Spinnennetz” umhüllen. Neben der Abgrenzung der Muskeln untereinander ist die Ableitung der Lymphe zwischen den Faszien ein wichtiger Zweck. Gut zu wissen, aber was hat das mit meinen Schmerzen zu tun?

Wie können verklebte Faszien für Schmerzen sorgen?

Wenn man sich die Funktion der Ableitung der Lymphe im Bindegewebe mal genauer ansieht, wird einem klar wie die bekannten Schmerzen in Rücken, Nacken und anderen stark beanspruchten Muskeln entstehen können. Bei Beanspruchung der Muskulatur wird Adenosintriphosphat (ATP) ausgeschüttet. Diese Substanz ist notwendig, um die Muskulatur mit Energie zu versorgen und ist ein zentraler Punkt bei unserem Stoffwechselprozess.

In der Lymphe wird gleichzeitig unter anderem gelöstes Fibrinogen transportiert, ein Blutgerinnungsfaktor der ebenfalls für unsere üblichen Körperfunktionen notwendig ist. Das durch Anspannung der Muskeln (z.B. durch dein Fitness-Training) freigesetzte ATP sorgt jedoch bei Kontakt mit dem Fibrinogen dafür, dass dieses gerinnt und “verklebungen” entstehen (laut Prof. Dr. med. Paulini, Universität Mainz und Ulm).

Die normalerweise flexiblen und sehr dehnbaren Faszien hängen nun aneinander, und sorgen für Schmerzen bei Bewegungen - egal ob bei deinem CrossFit Training oder im Alltag. Selbstverständlich wirken sich diese Verspannungen dann auf die Beweglichkeit negativ aus, wer ihnen permanent ausgesetzt ist bewegt sich weniger oder umgeht schmerzhafte Bewegungen.

Wie löst man mit Faszientraining diese Verklebungen?

Das Prinzip hinter dem Faszientraining ist eigentlich immer eine Selbstmassage, egal ob mit einer Faszienrolle oder einem Ball. Bei dieser Massage rollt man über die schmerzenden Stellen, teilweise unter der Last des eigenen Körpers, oder auch an einer Wand angelehnt um den Druck gering zu halten.

Dieses Grundprinzip der Selbstmassage klingt sehr einfach, jedoch gibt es für jeden Bereich verschiedene Übungen. Um die Beweglichkeit des unteren Rückens zu verbessern wird häufig zur Faszienrolle gegriffen, während im Bereich des oberen Rückens und der Brustwirbelsäule ein Faszienball oder ein Duoball deutlich angebrachter sein kann. An dieser Stelle können wir die Mobility-Playlist von unserem Kooperationspartner Johannes Kwella sehr empfehlen. Weitere Übungen zum Training findest du in seinem YouTube-Kanal.

Faszien - Fazit

Faszien sind ein beeindruckender Teil unseres Körpers, genauer gesagt des Bindegewebes. Durch den Vorstoß der Firma Blackroll ist das Thema in Deutschland immer relevanter geworden, und Faszientraining dadurch für viele Sportler zum Alltag geworden. Egal ob Fitness, CrossFit oder irgendeine andere Sportart - Eine Rolle oder ein Faszienball ist aus den Sporttaschen vieler Athleten nicht mehr wegzudenken um die Muskulatur zu massieren.. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Faszientraining, und dass deine Faszien immer schön geschmeidig bleiben.

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